Fachbegriffe von A-Z

A

Abnahme
"Ist die Entgegennahme des Werkes (Bauleistung) oder eines selbständigen Teils der Leistung durch den Bauherrn als vertragsgemäß. Wirkung: Beginn des Beschädigungsrisikos für den Bauherrn. Rechte aus erkennbaren Mängeln, die bei Abnahme nicht gerügt werden, gehen verloren. Nicht erkennbare Mängel sind später vom Bauherrn zu beweisen. Beginn der Verjährung für Mängelansprüche und Vergütung - Behördliche Bauabnahme."

Abnahmeprotokoll
Schriftliche Bestätigung der Abnahme.

Abrechnung
Zusammenstellung aller Bauleistungen nach Positionen - Schlussrechnung

Abschlagszahlung
Zahlung vor Fertigstellung für Teilleistungen, jeweils nach Baufortschritt.

Abschreibung
Verteilung der Abnutzung und Wertminderung auf die Nutzungsdauer einer baulichen Anlage bei der steuerlichen Abrechnung. Es wird unterschieden zwischen: - linearer Abschreibung - degressiver Abschreibung - erhöhter Abschreibung - Regelabschreibung - Restwertabschreibung

Abstandsfläche
Ist die Fläche vor den Gebäuden, die auf dem Gebäudegrundstück sein muss. Die Tiefe der Abstandsfläche richtet sich nach der Höhe der Gebäude und ist in der BBO festgelegt bzw. im örtlichen Bebauungsplan gesondert geregelt. An öffentlichen Straßen darf die Abstandsfläche bis Straßenmitte hineinragen.

Abwasser
Verbrauchtes Wasser (Schmutzwasser) und Fäkalien.

AfA
Absetzung für Abnutzung -Abschreibung.

Anliegerkosten
Erschließungskosten

Annuität
Jahreszahlung an Zinsen und Tilgung.

Anschlussgebühren
Hausanschlüsse

Arbeitsraum
Räume zwischen Baukörper-Außenwand und Baugrubenwand. Absicherung nach Vorschriften der Berufsgenossenschaften.

Architekt
Plant den Neu- oder Umbau, holt die erforderlichen Genehmigungen ein und vertritt den Bauherrn gegenüber Behörden und Bauhandwerkern. Sofern nicht anders vereinbart , verjähren Gewährleistungsansprüche gegen den Architekten gemäß § 638 BGB in fünf Jahren nach Abnahme der Bauarbeiten.

Architektenbindung
Vereinbarung bei Grundstücksvertrag, dass bestimmter Architekt zu nehmen ist. Vereinbarung ist meist unzulässig.

Architektenhonorar
Ist festgelegt in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Es richtet sich nach den anrechenbaren Bauleistungen und dem Grad der Anforderungen, die das einzelne Objekt an den Architekten stellt. Es kann aber auch ein Pauschal- oder Erfolgshonorar vereinbart werden.

Ausschreibung 
Aufstellung der erforderlichen Bauleistungen nach einzelnen Positionen gegenüber Bauunternehmern und Handwerkern zur Abgabe von Angeboten.

B

Bankbürgschaft
Zahlungsverpflichtung einer Bank zur Verfügung durch Bauherrn oder für die Absicherung von Gewährleistungspflichten durch Unternehmer.

Bauabnahme
Rohbauabnahme oder Schlussabnahme durch Baugenehmigungsbehörde auf Antrag des Bauherrn. Darüber wird ein Abnahmeschein ausgestellt, der bestätigt, dass der Bau der Baugenehmigung entspricht und weitergebaut oder benutzt werden darf.

Bauantrag
Schriftlicher Antrag auf Baugenehmigung mit den erforderlichen Unterlagen (Bauvorlagen) bei der Baubehörde für Neubau, Umbau, Änderungen einer Bauanlage.

Baubehörden
Gemeinde, Landratsamt, Bezirksregierung, Innenministerium, Bundesbauministerium.

Baubeschreibung
Technische Beschreibung eines Bauvorhabens über Ausführungsart und Umfang. 

Baudarlehen
Gewährter Kredit zur Finanzierung eines Bauvorhabens von Banken, Sparkassen, Bausparkassen, Versicherungen

Baufreigabe
Das genehmigungspflichtige Vorhaben darf erstellt werden. Die Baufreigabe (Plan ist genehmigt) verliert die Gültigkeit in der Regel nach zwei Jahren, wenn nicht eine Verlängerung beantragt wird.

Baugenehmigung
Schriftlicher Bescheid der Baubehörde über die Genehmigung einer Bauanlage, gebührenpflichtig.

Baugrunduntersuchung
Feststellung der Tragfähigkeit des Baugrundes, die zur statischen Berechnung der Fundamente oder der Bodenplatte benötigt werden.

Baukosten
Gebäudekosten, Baunebenkosten, Kosten für Außenanlagen.

Bauland
Im Flächennutzungsplan als Baufläche ausgewiesen. Art der Bebauung muss noch nicht durch einen Bebauungsplan verbindlich festgesetzt sein.

Baumängel
Abweichungen in der Bauausführung von zugesicherten Eigenschaften, von den Regeln der Bautechnik oder sonstige Fehler, die den Gebrauchswert mindern. Siehe Abnahme.

Baunachbarrecht
Alle gesetzlichen Regeln, die Rechte und Pflichten der Nachbarn bei baulichen Anlagen festlegen.

Baunebenkosten
Architektenkosten, Gebühren bei Behörden, Gerichts- und Notarkosten, Kosten für Beschaffung von Finanzierungsmitteln.

Baunormen
DIN-Normen über Bauausführungen.

Baunutzungsverordnung - BzNVO
Darin sind Art und Maß der baulichen Nutzung festgelegt.

Bauplan
Teil der Bauzeichnungen, die gemäß Bauordnung für die Baugenehmigung eingereicht werden müssen. 

Bauspardarlehen
Darlehen einer Bausparkasse gemäß Bausparvertrag. Zuteilungsvorraussetzungen: Vertragszeit und Ansparsumme sind im Vertrag geregelt Verwendungszweck: Erwerb oder Verbesserung eines Wohngebäudes oder einer Eigentumswohnung , Bau, Ablösung von Belastungen.

Bausparförderung
Gesetzliche Förderung zur Erlangung eines Bauspardarlehens.

Bausparvertrag
Vertrag mit Bausparkasse über die Einzahlung einer bestimmten Ansparsumme und Auszahlung eines Darlehens zu günstigem Zinssatz. Ansparleistungen sind häufig prämien- und steuerbegünstigt. Auskünfte bei Banken und Bausparkassen.

Baustelleneinrichtung
Baustellen sind ordnungsgemäß, sicher, nachbarschonend und mit Bautafel versehen einzurichten.

Baustoffklasse
Baustoffe sind in Brandklassen (B1, B2, B3) eingeteilt.

Bautafel
Vorgeschrieben bei Baustelleneinrichtungen mit Angabe des Bauvorhabens, Bauherrn und Entwurfverfassers.

Bauzaun
Absicherung der Baustellen zur Vermeidung von Unfällen.

Bayerische Bauordnung-BBO
Darin ist das gesamte, den Ländern überlassene Baurecht festgelegt.

Bebaute
Fläche Ist die Fläche, die von den Außenmauern des Gebäudes umschlossen wird.

Bebauungsplan
Durch Gemeinden aus dem Flächennutzungsplan entwickelte rechtsverbindliche Festsetzung der Grundstücksnutzung.

Beleihungsunterlagen
Von Kreditgebern, Banken, Bausparkassen geforderte Unterlagen zur Absicherung eines Baudarlehens, wie z.B. Grundbuchauszug, Grundsteuerbescheid, Einheitswertbescheid, Bauabnahmebescheid, Bild des Gebäudes, Bauplan.

BGB
Bürgerliches Gesetzbuch. Regelt den Werkvertrag - Bauvertrag

Benützungsbewilligungsbescheid
Über die Schlussabnahme der Aufsichtsbehörde. Bei Darlehensaufnahme nachzuweisen. Bereitstellungszinsen Bankzinsen für die vorzeitige Bereitstellung eines Darlehens zwischen Darlehenszusage und Auszahlung.

Beweislastverschiebung
Bis zur Abnahme eines Bauwerks muss der Unternehmer die ordnungsgemäße Leistung beweisen. Nach Abnahme geht Beweislast für Mängel auf den Bauherrn über.

Beweissicherung
Gerichtliches Verfahren über vorsorgliche Begutachtung von Baumängeln durch Sachverständigen.

Bodenpressung
Veränderung des Baugrundes unter Belastung

Brandversicherung
Pflichtversicherung - von Gebäuden gegen Brand- und Blitzschäden. Gebäude können bereits während der Bauausführung versichert werden.

Briefhypothek
Hypothek

D

Darlehen
Meist im Grundbuch abgesicherte Kredite für Bauzwecke.

DIN-Normen
Deutsches Institut für Normung -ist eine gesetzähnliche Richtlinie, jedoch kein Gesetz. Bei Rechtsstreitigkeiten wird sich das Gericht in der Regel an die DIN-Norm halten.

Disagio
Unterschied zwischen Darlehenssumme und tatsächlicher Auszahlung. 

E

Eigenleistung
Wert der Sach- und Arbeitsleistung. Wird im Finanzierungsplan neben eigenen Geldmitteln und Fremdmitteln berücksichtigt.

Eigentumsübertragung
Übereignung

Eigentumswohnung
Im Grundbuch eingetragenes Eigentum an einer Wohnung. Erwerb, Belastung, Veräußerung und Förderung wie Eigenheim.

Einheitswert
Richtwert eines Grundstücks und Gebäudes für die Bemessung der Grundsteuer. Festlegung durch Finanzamt.

Einstellplatz
Abstellplatz von Fahrzeugen, abseits der öffentlichen Verkehrswege, außerhalb von Gebäuden.

Erhaltungsaufwand
Aufwendungen für laufende Instandhaltungen und Instandsetzungen.

Erschließungskosten
Gebühren für den Anschluss eines Grundstücks an das Verkehrs-, Versorgungs- und Entsorgungsnetz der Gemeinde.

Ertragswert
Beurteilungsgrundlage aus Mieteinnahmen für das Finanzamt. Entsprechende Bewertung eigengenutzter Wohneinheiten. 

F

Festdarlehen
Festgelegte Rückzahlung eines Darlehens am Ende der Laufzeit in einer Summe.

Finanzierungsmittel
Darlehen - Hypothek - Eigenmittel

Finanzierungsplan
Genaue Aufstellung der Finanzierung für Grundstückserwerb und Gebäudeeinrichtung zur Vorlage bei Banken, Bausparkassen und bei der Beantragung von Fördermitteln.

Flächennutzungsplan
Von der Gemeinde aufgestellter vorbereiteter Plan nach Bundesbaugesetz über die Bodennutzung (Wohngebiet, Gewerbegebiet, öffentliche Anlagen usw.)

Fluchtlinie
Im Bebauungsplan ist festgelegt, in welcher Richtung und in welchen Abständen die Bauten stehen müssen.

Förderungsmittel
Durch Bund und Länder mit öffentlichen Mitteln geförderte Baumaßnahme bei Neubau oder Instandsetzung und Modernisierung von bezugsfertigen Wohnungen zur Erhöhung des Gebrauchswertes oder der Energieeinsparung. 

G

Garagenverordnung
Ist ein Teil der Bayerischen Bauordnung und besagt Grundsätzliches über Bauart und Nutzung von Garagen.

Garantiezeit
Zeitraum nach Abnahme, an dem der Bauunternehmer oder Bauhandwerker für Mängel seiner Leistung einstehen muss.

Gemeinschaftsanlagen
Gemeinsam genutzte Garagen, Autostellplätze, Spielplätze, Grünanlagen und dergleichen.

Geschossflächenzahl-GFZ
Bedeutet - z.B. GFZ 0,4 - dass die Fläche der Wohnungen in allen Geschossen zusammengerechnet, 40% der Bauplatzfläche nicht übersteigen darf.

Gewährleistung
Verpflichtung, Baumängel zu beseitigen der Schäden zu ersetzen.

Grenzbebauung
Kleingaragen können oder müssen oft direkt an die Grenzlinie gebaut werden.

Grundbuch
Vom Grundbuchamt beim Amtsgericht geführtes öffentliches Register über Eigentumsverhältnisse an Grundstücken und Eigentumswohnungen, Erbbaurechten, Hypotheken, Grundschulden, Grunddienstbarkeiten.

Grunddienstbarkeit
Im Grundbuch eingetragene Belastung eines Grundstückes zugunsten eines anderen Grundstücks, z.B. Wegerecht oder Verbot, ein Geschäft zu betreiben.

Grunderwerbssteuer
Steuer für Übertragung von Grundstücken und Eigentumswohnungen.

Grundsteuer
Gemeindesteuer für Eigentum an Grundstücken, bemessen nach Einheitswert, Steuermesszahl und Hebesatz der Gemeinde.

Grundstückskaufvertrag
Verpflichtung zur Übertragung oder zum Erwerb eines Grundstückes. Nur gültig bei notarieller Beurkundung. Eigentum geht erst über nach Auflassung und Eintragung im Grundbuch.

Grundwasserstand
Die Höhe des Grundwassers - bei der Gemeinde zu erfahren. 

H

Hausanschlüsse
Gebührenpflichtiger Anschluss an Strom, Wasser, Kanal, Fernheizung usw.

Heizöllagerraum
Bis 5000 l Heizöl darf im Heizraum gelagert werden, wenn eine Auffangwanne gewährleistet, dass bei Lecks kein Öl in den Untergrund kommt. - Ölfest gestrichene Betonwanne - Für über 5000 l Heizöl muss ein gesonderter Lagerraum mit ebenfalls einer Auffangwanne vorhanden sein. Solche Heizölräume müssen mit einer feuerfesten Tür oder Luke ausgestattet sein.

Heizungsräume
Die Ausführung und Ausstattung ist in der BBO festgelegt und richtet sich nach der Heizleistung in kW. Der Schornsteinfeger sorgt zusätzlich zu den Baubehörden für die Einhaltung der Vorschriften beim Heizraum und Schornstein.

HOAI
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (Architektenhonorar)

Hypothek
Langfristiges, im Grundbuch abgesichertes Baudarlehen. 

I / J

Instandsetzung
Beseitigung von Schäden, die durch Nutzung oder durch außergewöhnliche Ereignisse entstanden sind.

Isolierglasfensterscheibe
Sind zwei- oder mehrscheibige Fensterscheiben, die in einem gewissen Abstand (ca. 8-16 mm) verklebt sind. Der Luftzwischenraum erbringt die guten Wärmedämmwerte (k-Werte von 3,0-1,3 W/m²K) 

K

Kanalanschluss
Ist die Stelle, meist an der Grundstücksgrenze, an der der Hausbesitzer den Hausabwasserkanal an den öffentlichen Abwasserkanal anschließen kann.

Kanalisation
Rohrleitungen zu Ableitung von Abwässern, Brauchwasser und Fäkalien.

Kaufvertrag
Grundstückskaufvertrag

Kläranlage
Anlagen zur Reinigung von Abwässern.

Kleinkläranlagen
Ist eine vom Wasserwirtschaftsamt genehmigte Kläranlage für Einzel- oder Mehrfamilienhäuser. Meist nur zugelassen, wenn eine kommunale Großkläranlage geplant oder im Bau ist.

Kostenvoranschlagssumme
Geschätzte Kosten für Gebäudeerrichtung nach Bauvolumen, Ausführungsart und Ausstattung.

k-Wert
besagt den Wärmedurchgang durch ein Bauteil, z.B. Außenwand-Einheit W/m²K. (Soviel Watt ziehen durch einen Quadratmeter eines Bauteiles bei 1 Kelvin Temperaturdifferenz). Kelvin ist ein internationales Maß für die Temperatur. 

L

Leistungsverzeichnis
Genau aufgegliederte Leistungsbeschreibung in Positionen zur Preisfindung und Abrechnung. 

M

Maklerprovision
Provisionsanspruch eines Maklers gegenüber Verkäufer und/oder Käufer bei nachgewiesener Vermittlung oder Gelegenheit des Kaufabschlusses.

Mängel
Baumängel - Gewährleistung - Garantiezeit 

N

Nachfinanzierung
Zusätzliche Geldbeschaffung bei Kostenüberschreitung nach Finanzierungsplan.

Nebenkosten
Alle Kosten neben den Gebäudeherstellungskosten wie z.B. Kapitalbeschaffung, Behördengebühren.

Notar
Zur Vereinbarung von Grundstücks-/Immobilienkaufverträgen, Auflassungsvormerkung und Auflassung, Anträge beim Grundbuchamt, Hypothekeneintragungen und Grundbucherstellung. Notargebühren sind gesetzlich festgelegt. 

R

Rohbauabnahme
Baubehörde, Landrats- oder Stadtbauamt kann nach Fertigstellung des Rohbaus die ordnungsgemäße Erstellung überprüfen

Rohbaurichtmaß
Ist ein Vielfaches von 12,5 cm (= 8. Teil eines Meters) und baut sich aus dem Maß der Mauersteine und Mauerfugen auf. 

S

Sachverständiger
Von Baubeteiligten privat oder vom Gericht beauftragter Gutachter für Baumängel.

Schlusszahlung
Als solche gekennzeichnete Zahlung auf die Schlussrechnung.

Sickerdole
Ist eine meist aus Betonringen hergestellte, mit grob körnigem Kies ausgefüllte Grube zur Versickerung des Regenwassers aus Dächern oder Plätzen. 

T / U

Tragende Wände
Sind statisch tragende Außen- oder Zwischenwände - Deckenlasten -. In der Regel mind. 24 cm dick.

Übereignung
Vollzug des Grundstückskaufvertrages durch Auflassung und Eintragung im Grundbuch.

Umbauter Raum
Ist die nach DIN 277 berechnete Raummenge von Gebäuden, nach denen sich eine überschlägige Bausummme errechnen lässt. 

V / W

Verbundfenster
Sind zwei einzelne Fensterflügel, die mechanisch miteinander verbunden sind, mit einem gewissen Abstand der Scheiben zu einem Fensterelement. Wärme- und Schalldämmung sind die dadurch erreichten Vorteile. Lediglich die Reinigung der Scheiben ist gegenüber den Isolierglasfenstern aufwendiger, da 4 Scheibenflächen gegenüber zwei Flächen zu reinigen sind.

Vermessungsamt
Behörde, die alle Grundstücke amtlich vermisst, in einem Kartenwerk darstellt und in Katasterbüchern in Übereinstimmung mit dem Grundbuch beschreibt (Liegenschaftskataster).

Verkehrswert
Wert eines Grundstücks, Gebäudes beim Verkauf im freien Markt.

Versitzgrube
Ist eine aus Betonteile gefestigte Grube zur Versickerung des in der Kleinkläranlage biologisch gereinigten Abwassers.

Verzugszinsen
Erhöhte Zinsen wegen verschuldeter, nicht rechtzeitiger Zahlung auf eine fällige und abgemahnte oder kalendermäßig bestimmte Forderung.

Vollgeschoss
Ist eine Etage eines Gebäudes mit der vorgeschriebenen Raumhöhe über die gesamte Fläche. Sind Dachschrägen in einer Etage vorhanden, ist dieses ein Dachgeschoss.

Wärmeleitfähigkeitsgruppe
Ist gleichbedeutend der Wärmeleitzahl und besagt diese vereinfacht z.B. l 0,035 W/m x K = 035 Wärmeleitfähigkeitsgruppe 

Wärmeleitzahl
Ist die Einheit für die Wärmeleitfähigkeit von Baustoffen. Einheit ist W/m² x K. Soviel Watt Energie ziehen durch einen Meter dicken Baustoff bei 1 Kelvin Temperaturdifferenz. Kelvin ist ein internationales Maß für Temperatur.

Wärmeschutzverordnung
ist ein Bundesgesetz zu Heizenergieeinsparung

Wärmespeicherung
ist die Fähigkeit, Wärme zu speichern. Z.B. ein Ziegel mit der Rohdichte von 1,8 kg/dm³ kann eine größere Menge Wärmeenergie aufnehmen und bei Abfall der Umgebungstemperatur wieder abgeben als ein superdämmender Leichtziegel . Die Wärmespeicherfähigkeit von Baustoffen sollte neben der Wärmeleitfähigkeit nicht vernachlässigt werden. Damit können plötzlich auftretende Temperaturextreme abgemildert werden, z.B. im Hochsommer.

Werkvertrag-Bauvertrag
Vertrag über die Herstellung eines Bauwerkes oder von Teilen eines Bauwerkes gegen Zahlung von Werklohn/Vergütung.

Wohnflächenberechnung
Die Wohnfläche ist die Fläche, die sich aus dem lichten Abstand der Zimmerwände im Bereich vorgeschriebener Zimmerhöhe errechnet. Verschiedene Flächen wie Dachschräge, Balkone, Terrassen werden nur mit einem gewissen Prozentsatz zur Wohnfläche hinzugerechnet.

Wohnungseigentum
Eigentum an einer Wohnung und anderen Räumen gemäß Wohnungseigentumsgesetz, das Sondereigentum, Gemeinschaftseigentum und dessen Verwaltung regelt. 

Z

Zinsen
Vergütung für Darlehensgewährung entweder nach festem Zinssatz für die ganze Laufzeit oder variabel angepasst an die allgemeine Zinssituation.

Zwischenfinanzierung
Überbrückung der Zeit zwischen Geldbedarf für Bauzwecke vor Zuteilung eines Bauspardarlehens durch Sonderkredit.